Unterstützung bei Großschadenslagen

Informationsblatt

für eine Anforderung des IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- zur Unterstützung der Gefahrenabwehr - Stand Juni 2009

Das IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- gibt im Rahmen der Möglichkeiten auf Anforderung Unterstützung insbesondere bei Großschadenslagen in Form von Messungen und Fachberatung. Eine Anforderung ist entsprechend den nachfolgenden Grundsätzen über das Lagezentrum der Landesregierung im Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt oder direkt über das IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- möglich:

Anforderungsbedingungen:

Ein rechtsverbindlicher Anspruch für eine Einsatzunterstützung besteht nicht. Das Wirksamwerden kann in unterschiedlichen Einsatzformen erfolgen (Stufenmodell).

Stufenmodell:

  1. Telefonische Beratung
  2. Experteneinsatz zur Beratung vor Ort
  3. Experteneinsatz mit Messtechnik vor Ort
  4. Experteneinsatz vor Ort mit dem Mobilen Brandtechnischen Labor (MOBLAB)

Anforderung eines Einsatzes:

Eine Anforderung ist das begründete Ersuchen des örtlich zuständigen Einsatzleiters Feuerwehr in der Regel über das Lagezentrum der Landesregierung im Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt - Telefon +49 391 567-52 92 bzw. direkt über das IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF-  Fachbereichsleiter Chemie der Gefahrenabwehr - Telefon +49 171-446 60 07, weiterhin unter +49 39292-61 02, Fax +49 39292-61 306.

Einsatzzeit:

Die Anforderung kann in der Regel nur während der üblichen Dienstzeit erfolgen. Ein Einsatz ist damit auch normalerweise lediglich montags bis freitags im Rahmen der üblichen Dienstzeit möglich.

Kosten:

Bei Einsätzen im Rahmen der Amtshilfe innerhalb Sachsen-Anhalts werden keine gesonderten Kosten erhoben. Bei sonstigen Einsätzen werden aufwandsbezogene Kosten auf der Grundlage der Nutzungsentgeltordnung des IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- erhoben.  

Einsatzgebiete:

  • Abschätzungen zu Schadstofffreisetzungen, zu Brandrauch, von Löschwasserverunreinigungen bei Chemikalienunfällen und bei Bränden, von ausgewählten Bodenverunreinigungen bei Chemikalienunfällen und bei Bränden sowie der Schadstoffausbreitung auf der Grundlage durchgeführter Messungen zwecks Abschätzung möglicher Gefährdungen der Einsatzkräfte

  • Messung ausgewählter physikalischer Parameter, insbesondere der Temperatur, mittels moderner Messverfahren, zum Beispiel über Infrarottechnik

  • Bestimmung der lokalen meteorologischen Daten

  • Video-Dokumentation