Wasser und Schaum

Optimierung von Löschprozessen

Erzeugung von fein verteiltem Wassernebel mittels Löschdüse
Umweltfreundlich: Wassernebel

Die Untersuchung und Weiterentwicklung mobiler Löschverfahren stellen traditionell eine Schwerpunktaufgabe des Instituts dar. Insbesondere innovative Verfahren, wie der Einsatz von Wassernebeln, das Impuls- und Sprenglöschen sowie das Aerosollöschverfahren (zum Beispiel Turbolöscher) sind sowohl von praktischem als auch wissenschaftlichem Interesse. Auch stationäre und halbstationäre Löschanlagen werden durch neue Technologien (zum Beispiel Zweistofflöschsysteme, Hoch- und Niederdrucknebel) immer wirksamer und werden folglich in der Praxis auch in stärkerem Maße angewandt.

Löschmittel Wasser

Brandbekämpfung mit Wassersprühstrahl
Wassersprühstrahl

Wasser als Löschmittel gewinnt insbesondere unter Umweltgesichtspunkten wachsende Bedeutung. Die erforderliche Effizienzsteigerung lässt sich jedoch nur auf der Grundlage exakter, moderner Messungen erreichen. Am IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- wird dazu ein Phasen-Doppler-Anemometer (PDA) zur Laservermessung von Wassertropfen genutzt. Ein Messplatz unter der Bezeichnung Automatic Fire Fighter (AFF), der reproduzierbare Messergebnisse liefert, ermöglicht die Ermittlung eines gegebenen oder definierten Löschvermögens eines Tröpfchenspektrums.

Schaumlöschmittel

Löschen eines Versuchsbrandes mit Schaum
Löschen mit Schaum

Verschiedene Einsatzsituationen lassen sich nur durch Löschschäume und Wasserzusätze (Schaummittel, oberflächenaktive Substanzen) beherrschen. Neben Löschversuchen ist die exakte Messung von Schaumparametern und Oberflächeneffekten für die wissenschaftliche Bewertung von großer Bedeutung. Am IBK Heyrothsberge, Abteilung Forschung -IdF- stehen dazu Versuchsapparaturen zur Bestimmung von Verschäumungszahl, des Schaumzerfalls, der Wasserhalbwertzeit und anderes mehr zur Verfügung.